Willkommen auf der Homepage der Familie Walczuch, München


 

 

Wir stellen uns vor

 

Auf dieser Seite möchten wir uns vorstellen. Auch unsere zahlreichen Weggefährten, die nicht mehr leben, möchten wir hier zeigen. Sie haben uns und unsere Familie ein mehr oder weniger langes Stück auf unserem Lebensweg begleitet und auch geprägt.

Wasti, Rocki, Sara, Nelly, Caroline Maus, Penelope, den Zwerghamstern sowie zahlreichen Vögeln, Pflegetiere aller Art und den Weihnachtsschweinchen verdanken wir viel schöne gemeinsam verbrachte Zeit, die wir um nichts in der Welt missen möchten.

 

 


Wir, Karin und Joachim Walczuch, sind 1959 bzw. 1954 geboren und leben von Geburt an im wunderschönen München. Unsere drei Kinder sind schon erwachsen und gehen längst ihre eigenen Wege. Hier wohnen wir im Stadteil Bogenhausen, hoch oben am Isarhochufer, ca. 500 m Luftlinie entfernt vom Steilhang, der hinunter zum Grüntal und Isartal führt.

Wenn man die Isar überquert und nach Norden flussabwärts noch etwa 3 bis 4 km durch den Englischen Garten zum Aumeister (prima Biergarten!) und weiter nach Freimann bis zum Bayerischen Rundfunk radelt oder wandert, kommt man unvermittelt in die Isarauen. Diese ziehen sich beidseits der Isar bis weit über Freising hinaus nach Moosburg/Isar. Sie stehen unter Naturschutz und sind ein extrem wertvolles Biotop und wichtiges Rückzugsgebiet für seltene Pflanzen und Tiere aller Art. Auf unseren Spaziergängen auf heimlichen Pfaden konnten wir von Bibern frisch angenagte Bäume entdecken. Wohlgemerkt, wir befinden uns hier noch innerhalb des Stadtgebietes einer Millionenstadt!

Joachim ist Mitglied im MFD.
(Meerschweinchenfreunde Deutschland, Bundesverband Deutschland e.V.)




Biberbaum in den Isarauen.


Von klein an leben wir mit Tieren. Karin hatte vor unserer Heirat bereits einen Hund, Joachim als Kind und Jugendlicher zahlreiche Goldhamster. Nach unserer Hochzeit holten wir uns einen Hund aus unserem Tierheim in München. Wasti hieß er und war ein schwarzer Pudel-Cocker-Mix. Er war glücklich, wenn er im Wasser war. Wasser war sein Element, ob Fluss, See, Bach, Pfütze oder Meer, das war egal. Selbst im strengsten Winter bei minus 25°C schwamm er begeistert in der eiskalten Isar. Wasti machte jeden Blödsinn mit unseren Kindern mit und war uns über 14 Jahre hinweg ein treuer Begleiter. (Hier sitzt er mit unserem Sohn auf einem 45° schrägen Baum, auf den er selbst hinaufgelaufen war.)


Sein Nachfolger wurde dann Rocki, ein semmelfarben/weiß gefleckter Mischling in Schäferhundgröße. Er war ein absolut gutmütiger Familienhund, der unseren Kindern ein treuer Kamerad und Spielgefährte war. Ihn mussten wir leider nach 10 Jahren einschläfern lassen, da er urplötzlich aufgrund einer akuten Leukose (das ist eine massenhafte Vermehrung der weißen Blutkörperchen, eine Vorstufe der Leukämie) ins akute Nierenversagen kam.



Da es Rocki allmählich allein langweilig wurde, entschlossen wir uns zwischenzeitlich einen weiteren, kleinen Hund aus dem Tierheim zu holen. So kam Sara zu uns, die bei einem fürchterlichen Unwetter auf einer Autobahnraststätte ausgesetzt wurde. Sie war sehr liebesbedürftig, anhänglich und verschmust, leider aber auch herzkrank. Sara hatte mit Rocki und uns noch drei schöne Jahre zu leben. Sie schlief friedlich auf ihrem Kissen ein.


Nach Sara kam auch aus dem Tierheim Nelly zu uns. Sie sah von Ferne aus wie ein Fuchs. Statur, Größe und eine leicht rötlich-braune Fellfarbe ließen jeden aus einiger Entfernung in ihr einen Fuchs vermuten. Nelly wurde bevor sie zu uns kam von einem Auto angefahren und behielt davon ein verschobenes Becken. Außerdem bekam sie eine schwere Gelenksentzündung. Trotz ihrer Behinderung und Schmerzen war sie ein sehr agiler und lebensfroher Hund, der immer und überall mit dabei sein wollte. Nach ca. 1 1/2 Jahren wurde die Arthrose so schlimm, dass sie nicht mehr aufstehen konnte und wir sie von ihren dann sehr schlimmen Schmerzen erlösen mussten.




Nach Nelly bekamen wir Pia (oberes Foto) und als Rocki starb den Billy (unteres Foto). Sie sind beide unsere jetzigen Weggefährten.

Pia ist ein Mops-Pinscher-Mix, dachten wir bis Juli 2010. Unsere Tierärztin belehrte uns eines anderen: Pia ist ein Ratonero, eine in Spanien verbreitete Rasse von beliebten Familienhunden. Sie war anfangs extrem ängstlich gegenüber Männern und größeren Kindern. Jetzt ist sie zwar immer noch vorsichtig, aber doch recht verschmust und lässt sich bis zum Abwinken streicheln.

Ist Billy in ihrer Nähe, kann sie anderen Hunden gegenüber aber auch mal ganz schön zickig werden. Da stänkert sie ganz gerne, weil sie weiß, dass Billy sie heldenhaft verteidigt.


Billy ist der Pascha in unserem Hundeclan. Er "verteidigt" seine beiden Mädels gegen jeden Rüden, der sich ihnen nähert oder auch nur den Anschein erweckt, er könnte sich Pia oder Claudine nähern. Da markiert er den Starken und bellt die anderen Hunde weg. Aber er war noch niemals aggressiv gegenüber anderen Hunden oder Menschen. Er ist einfach ein ganz lieber Schmusebär, der die Streicheleinheiten unglaublich geniest.


Nachdem wir schon vierzehn Hunde vermittelt bzw. dabei mit geholfen hatten, bekamen wir Claudine, die mit unserer Pia und unserem Billy jetzt bei uns lebt.
Claudine wurde auf dem rechten Auge blind geboren. Sie hatte sich das blinde Auge verletzt, so dass wir es ihr herausoperieren lassen mussten, damit es sich nicht entzündet. Sie hatte auch das rechte Hinterbein ab dem Knie nach unten verloren - wie, wissen wir nicht. Sie wurde anschließend über den Zaun eines Gnadenhofes geworfen, von wo aus sie dann zu uns kam. Da sie lange Zeit nicht stubenrein wurde - sie ist eine "Stresspinklerin", immer an die gleiche Stelle - war sie nicht zu vermitteln.
Ich (Joachim) hatte 2009 ein schönes Weihnachtsgeschenk für Karin: wir behalten die Claudine, die ein echter kleiner Sonnenschein ist. Sie sprintet total lebensfroh über die Wiesen, wirklich, sie sprintet und zwar deutlich schneller als Pia, die ja nun wirklich rennen kann.
14. Juni 2010:
Heute ist Claudine ganz plötzlich gestorben. Sie war ein unglaublich lebensfroher Hund, dem die Behinderung überhaupt nichts ausmachte. Wir hatten viel Freude an ihr und eine schöne, leider sehr kurze Zeit mit ihr.


Ganz vergessen hatten wir unsere Zwerghamster in all den Jahren doch nicht können. Karin hat in einer Zeitschrift einen Artikel über die uns bisher noch nicht bekannten Roborowsky Zwerghamster gefunden und sich gleich in diese nachtaktiven Kerlchen verliebt. Sie sind nur etwa 4 bis 5 cm lang und leben in zwei großen, ehemaligen Aquariem in denen sie sich nach Herzenslust austoben können. Dem Roborowsky Zwerghamster sagt man eine gewisse Verträglichkeit untereinander nach. Unsere zwei sind ausgeprägte Einzelgänger.


Kurz nach den Roborowsky Zwerghamstern sind auch noch zwei Afrikanische Zwergmäuse (Knirpsmäuse) eingezogen. Ihre Körpergröße beträgt ohne Schwanz ca. 2 bis 2,5 cm, knapp größer als eine 2-Euro-Münze. Sie gehören zu den kleinsten bekannten Säugetieren der Erde. Auch sie sind dämmerungs- und nachtaktiv. Sie wohnen ebenso wie unsere Zwerghamster in einem ehemaligen Aquarium. Im Gegensatz zu den Hamstern, die sich bislang nur eine Schlafhöhle gegraben haben, buddeln sie sich durch die ganze Einstreu und betätigen sich regelrecht als Landschaftsarchitekten. Die Zwergmaushaltung wurde aber wieder aufgegeben (Platzmangel).


Neben Hunden hatten wir auch noch zwei Katzen, Caroline Maus (oberes Foto) und Penelope (unteres Foto), die beide einmal Junge bekommen durften. Zu dem Zeitpunkt waren unsere Kinder 2, 5 und 6 Jahre alt. Das war für die Rasselbande ein unvergessliches Erlebnis.


Leider existiert
kein Foto mehr.


Davor hielten wir uns ein sibirisches Zwerghamsterpärchen. Die Jungen, die sie bekamen, waren gerade mal so groß wie eine Hummel.



Meerschweinchen hatten wir auch schon einmal als unsere Kinder noch klein waren. Einmal durften auch diese Meerschweinchen Junge bekommen. Es wurden ganz besondere Meerschweinchen. Drei Jungtiere kamen an einem 24. Dezember auf die Welt. Das war für uns und unsere Kinder das schönste Weihnachtsgeschenk aller Zeiten. Weihnachtsschweinchen! (Das einzige uralte Foto.)

 

© 2011 für alle Texte und Grafiken: Joachim und Karin Walczuch (letzte Aktualisierung: siehe Infos - Neu)